
Soneto XXXIV
Por que tu prometias um belo dia
e me atraías sem agasalho lá pra fora,
onde mau tempo me derrubava,
escondias teu esplendor no horror dele?
Não é bastante que tu fragmentes a chuva,
e que tu seques minha face novamente;
da tempestade fustigas! Quem exalta a benção de bálsamo
que só a ferida cura, as dores não?
Se te envergonhas, com isso não se alegra meu coração,
Se lamentas, a perda é minha;
Só fraco consolo dá a dor de ofensor
a um peito profundamente ferido.
Se como pérolas tuas lágrimas derramas,
elas são preciosas para ganhares perdão.
Sonett XXXIV
Warum versprachst du einen schönen Tag
und locktest ohne Mantel mich hinaus,
Wo böses Wetter auf mich niederbrach,
Das deinen Glanz verbarg in seinem Graus?
Nicht ist es genug, daß du zerteilst den Regen,
Und daß du wieder trocknest mein Gesicht,
Vom Sturm gepeitscht! Wer rühmt des Balsams Segen,
Der nur die Wunde heilt, die Schmerzen nicht?
Ob du dich schämst, es tröstet nicht mein Herz,
Ob du bereust, es bleibt mir der Verlust;
Nur schwachen Trost hat des Beleidigeres Schmerz
Für des Gekränkten tiefverletzte Brust.
Doch wenn wie Perlen deine Tränen rinnen,
Sind kostbar sie, Verzeihung zu gewinnen.
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